Prinz Eisenhart und die Vampirhexen

140. Prinz Eisenhart und die Vampirhexen

(Die Zweite Ebene: Die Ebene von Ur)

vor 1.449 Jahren

Prinz Eisenhart eilte nach Südenn um mit den Vampirhexen der Hexe Morgus abzurechnen.

Doch da erschien die Göttin Ostara und bat dem Prinzen, eine Vampirhexe

zu bekämpfen, welche einige Dörfer bedrohte.

Eisenhart lief sogleich zum Opferplatz und blies in ein Horn, welches da hing.

Sofort flog eine gewaltige Dämonin herbei, es war eine Vampirhexe.

Heulend stürzte sich die Vampirhexe auf den Prinzen.

Eisenhart jedoch ergriff das Ungeheuer und warf es zu Boden.

Dann rollte der Prinz rasch einen nahen Felsen über die Dämonin bis diese

zu einer Vampirhexenplatte geworden war, welche in den Boden gepreßt war.

Nachdem dies vollbracht war, eilte Eisenhart in die Finstere Festung der besiegten Dämonin

Hier fand er zahlreiche Vampire und Vampirdämonen, die er fing, hinaus trug und rasch zu

Platten zusammenpreßte.

*

Nachdem die Bösewichte unschädlich gemacht worden waren, eilten einige glückliche Dorfbewohner

herbei und führten den Prinzen zu einem Spiegel.

Dieser war ungedreht.

Dem Prinzen erschien wieder die Göttin Ostara, welche ihm berichtete, dass nur wenige Vampirhexen auf der

Würfelwelt ständig lebten, die meisten kamen immer wieder aus der Vampirhexenwelt und holten sich auf der Würfelwelt nur ihre Opfer.

Nur dreizehn Vampirhexen lebten ständig auf der Würfelwelt.

Eine davon hatte der Prinz schon unschädlich gemacht.

Zu den übrigen eilte Prinz Eisenhart nun und machte sie ebenso unschädlich.

Dann kehrte Eisenhart in das Schloss der ersten besiegten Vampirhexe zurück.

Zwei Diener drehten den Zauberspiegel wieder um

Die Göttin Ostara nahm die Gestalt der besiegten Dämonin an und rief die Vampirhexenkönigin.

" Oh große Vampirhexenkönigin kommt schnell vorbei, ich habe den dummen Prinzen Eisenhart gefangen genommen " ,rief sie.

Sogleich erschien die Vampirhexenkönigin, in der Gestalt einer großen bleichen Frau.

Aber Prinz Eisenhart ergriff sie blitzschnell und gab ihr so viele Faustschläge, daß ihr alles Böse wohl verging.

Damit dies auch so blieb trug der Prinz die Vampirhexenkönigin zu einer Vampirdämonenplatte und preßte sie mit einem

Felsen rasch in die Platte hinein.

Ach, da schrie und heulte die Vampirhexenkönigin noch einmal, ehe auch sie dann nur noch leise ächzen und stöhnen konnte.

" Dies war die Vampirhexenkönigin Striga." ,sagte die Göttin Ostara zufrieden.

" Der Vampirhexenkönigin ist die Lust am Bösen vergangen." meldete der Prinz lächelnd der Göttin Ostara.

" Dies ist gut so, doch die größten Aufgaben stehen dir noch bevor." verkündete die Göttn dem Prinzen.

Der Prinz fand nach kurzer Suche das Weltentor in der Festung und trug es hinaus auf einen großen Platz, denn er ahnte wohl, was nun vollbracht werden mußte.

Die Götin zauberte die Gestalt der Vampirhexenkönigin herbei und nahm Kontakt mit deren Statthalterin in der Vampirhexenwelt auf und befahl dieser, sie sollte alle Vampirhexen, Vampirdämonen und Vampire durch das Weltentor zur Würfelwelt senden.

Die Vampirhexen hätten endlich die Erlaubnis des Höllenkönigs, die gesamte Würfelwelt zu erobern.

**

Und so geschah es.

Eine Truppe aus tausend Vampire und hundert Vampirdämonen und zehn Vampirhexen marschierte durch das Weltentor.

Aber Prinz Eisenhart erwartete sie schon, warf sie auf einen Haufen und rollte einen großen Felsen über sie,

so daß sie alle zu einer großen Platte wurden.

Doch schon kam der nächste Trupp!

Prinz Eisenhart vollbrachte nun fröhlich sein Grimmiges, Gerechtes Werk.

Ein Vampirtrupp. Vampirdämonentrupp und Vampirhexentrupp nach dem anderen kam.

Sie wurden von dem Prinzen fröhlich begrüßt und zu neuen

Platten gemacht.

Zuerst wuchs ein großer bleicher Turm in die Höhe, dann war es schon ein bleicher Berg

Bald hatte der junge Prinz ein wahres Gebirge aus Vampirplatten angelegt in denen sicher mehrere Millionen Vampire

und Tausende von Vampirhexen eingepreßt waren. Doch immer mehr Vampire und Vampirhexen drangen durch das Tor.

Die Göttin erschuf eine Zeitblase, so daß sich Eisenhart einige Stunden ausruhen konnte, während

außerhalb der Blase nur Sekunden vergingen. Dann fuhr Prinz Eisenhart damit fort die Ungeheuer ihrem Grimmigen, Gerechten

Schicksal zuzuführen.

***

Ein Berg, zwei Berge, drei Berge, vier Berge, fünf Berge, sechs Berge. Ach, am Ende waren es zwanzig

Berge, die zu einem gewaltigen bleichen Bergmassiv wurden. Eisenhart mußte das Weltentor mehrfach auf

einen Berg stellen, damit es nicht von dem Platten begraben wurde und neue Vampire und Vampirhexen heran

stürmen konnten. Fast die ganze Zweite Ebene war schließlich nun mit bleichen Platten gefüllt,

in denen leise stöhnend Vampire und Vampirhexen zusammengepreßt waren. Und es ging weiter.

Der gewaltige bleiche Berg wuchs noch weiter empor, endlich hörte der Ansturm auf.

Prinz Eisenhart konnte nur staunen, zwanzig Millionen Vampire und zwei Millionen Vampirdämonen und zweihunderttausend

Vampirhexen waren durch das Weltentor gekommnen und hatten ihr gerechtes Schicksal gefunden.

Die Vampire und Vampirhexen stöhnten und ächzten leise, sie hatten gedacht, sie würden diese Welt erobern und über

deren Bewohner herfallen, wie auf anderen Welten.

Statt dessen waren sie nun alle von dem Prinzen zu

Platten zusammengepreßt worden. Ach, dies war doch sehr eng und schmerzhaft, gerne wären sie da wieder

in die Vampirhexenwelt zurückgekehrt, aber dies war nun nicht mehr möglich. Sie waren in ihrer Platte gefangen

und mußten das Grimmige, Gerechte Schicksal erdulden.

Die Göttin rief noch rasch mit verstellter Stimme die Statthalterin selbst herbei.

Auch diese Vampirhexe wurde von Eisenhart in eine Vampirhexenplatte eingepreßt,

ehe sie begriff was da gespielt wurde.

Nun waren dies doch viel zu viele Vampirhexen-, Vampirdämonen- und Vampirplatten.

Damit es wieder etwas Platz auf der Zweiten Ebene gab, baute der fröhliche Prinz eine große Treppe aus Vampirplatten zum

Krater des Zentralgebirges herauf, eine Brücke aus Vampirhexenplatten über den Krater und auf der anderen Seite der Ebene eine

zweite große Treppe aus Vampirplatten.

Die Vampirdämonenplatten ließ der junge Prinz vorerst ungenutzt.

.

Dann rief die Göttin nach der Hexe Morgus.

****

Morgus jedoch hatte das Spiel längst duchschaut und informierte Höllenkönig Ursatan.

Teuflisch lächelnd erschien Ursatan vor Prinz Eisenhart.

" DAS IST DEIN ENDE ", sagte der Höllenkönig.

Ende